Abschieds Fetzival 14.+15.12.2018

Zweitages Abschieds-Band-Fetzival in der „Alten Spinnerei“ am 14. und 15. Dezember 2018

Vor dem Auszug des Kinder- und Jugendkulturzentrums aus der Alten Spinnerei geht’s nochmal richtig rund. An zwei Tagen wird der musikalische Abschied und Abbruch in den heiligen Hallen des JUZ zelebriert.

Beginn jeweils um 19.00 Uhr
Eintritt jeweils 5,- Euro, Zweitagesticket 8,- Euro

Am Freitag (14.12.18) ROCKT es unter dem Motto „Alte Spinnerei rockt zum letzten Mal“ mit HeToldMeTo (CO), Waste (BT), ANGIZ (KC), Mi Fisto (KU) und Blind Man´s Buff (KU). Die fünf Bands haben alle ihre eigene Geschichte mit der „Alten Spinnerei“, der erste große Auftritt, CD-Produktion, Proben in der Bandschmiede und nicht zuletzt auch eine persönliche Bindung der Bandmitglieder als Konzertbesucher, Mitarbeiter, FSJler usw.

‚He Told Me To‘ ist eingängiger Indie-Pop. Musik, bei der man den Refrain nicht suchen muss, die sich aber dennoch erlaubt, Muster zu durchbrechen und neue Wege zu gehen.
Ein Soloprojekt – aus der Not geboren. Als er sich nach krankheitsbedingter Absage seiner Bandkollegin alleine auf der „Alten Spinnerei“ Bühne wiederfindet, wird aus dem Gitarristen Sandro Weich – ohne jemals Irgendwas-mit-Medien studiert zu haben – ein Singer-Songwriter. Es ist ein schmuddeliger Tag im Januar, und ein Abend, an dem ein Groschen fällt. Der Coburger Musiker tauscht die Band gegen eine Loop-Station und beginnt seine eigene musikalische Reise in gepflegter Do-It-Yourself-Manier… und ihm dämmert schnell, was DIY bedeutet: Aufstehen, rausgehen und machen! Also steht er auf, geht raus und macht.

Waste sind: Steffen Krafft (Vocals/Keys), Christopher Horn (Gitarre), Christopher Landmann (Bass) und Tom Stapelfeld (Schlagzeug) und zusammen gibt das eine Pop-Mixtur mit roher, authentischer Überzeugungskraft. Live auf den Punkt gebracht durch bemerkenswerte Musikalität und energiegeladene Präzisionsperformance, bieten WASTE ehrliche, unperfekte Musikkunstwerke.

Die Jungs von ANGIZ sorgen mit ihrem abwechslungsreichen Rock-Pop-Sprechgesang für eine schweißtreibende und ekstatische Live-Show, die einfach niemanden stillstehen lässt. Von rockigen Gitarrenriffs, über verrückte Synthesizer-Sounds, bis hin zu ausgefeilten Klavier- und Streicherelementen, bieten die Arrangements ein Spektrum, welches man vor allem im Sprechgesang bisher selten findet. Doch das, was ANGIZ von anderen Bands unterscheidet, ist der Inhalt. Die bis ins letzte Detail durchdachten und oftmals vor Ironie strotzenden Texte, befassen sich mit allem was das Leben zu bieten hat und nehmen dabei gerne auch mal unsere zwiespältige Gesellschaft auf den Arm, die irgendwo zwischen Übermotivation und Selbstzweifel ihren Weg sucht.

Mal aggressiv, mal ruhiger, aber immer nachdenklich und tiefsinnig. Nur einige Adjektive, die die Musik der Kulmbacher Band Mi Fisto beschrieben. Mit ihren Texten beleuchten sie viele Schattenseiten des menschlichen Daseins, wobei auch die schönen Dinge im Leben ihren Platz in der Musik finden.
Eine Band, die das tut und spielt, was sie tun und spielen will – ohne sich selbst in eine Genreschublade stecken zu wollen. Mi Fisto versucht gerne, in der Musik immer wieder neue Wege zu gehen und neue Dinge auszuprobieren, aber ohne dass das Ergebnis verkopft und verkrampft klingt. Im Songwriting macht sich daher besonders bemerkbar, dass jedes der fünf Mitglieder auf eine vollkommen unterschiedliche musikalische Vergangenheit und Ausbildung zurückblickt. So werden Rock, Pop, Blues, Funk, Klassik und Gothic gemeinsam zu etwas Einheitlichem, was von der Band mit viel Energie und Spielfreude auf die Bühne gebracht wird.
Nach mehreren Besetzungswechseln seit der Gründung im Jahr 2011 steht die Band jetzt mit Nicolas Peter (Vocals), Melvin Mattes (Gitarre, Backing Vocals), René Gruhl (Gittare, Keys), Moritz Göß (Keys), Ferdinand de Fallois (Bass) und Niklas Müller (Drums) auf der Bühne.

Blind Man’s Buff ist eine junge Band aus Kulmbach, deren Genre wohl am besten in die Punk- bzw. Rock-Schiene einzuordnen ist.  Das Starensemble spielt seit November 2016 zusammen.
Musikalisch ist die Band zum einen durch eine durchdachte, handverlesene Auswahl an stimmungsvollen Gassenhauer ausgezeichnet, die stets mit bandeigener Handschrift veredelt wird.
Zum anderen tüfteln die fünf Kulmbacher Knaben aber auch an eigenen Songs, die – entsprechend dem Bandnamen vor bedeutsamen gesellschaftlichen Themen wie „Verfall“, „Toleranz“ sowie der „kopflosen Gier des Menschen“ warnen. Die eigenen Songs sind musikalisch sehr vielseitig. Von lauten Rock-Beats bis hin zu sanften Gitarrenklängen ist alles dabei.
Blind Man´s Buff sind Nils (Vocals), Tobi (Bass), Moriz (Lead-Guitar), Musti (Rhythm-Guitar) und Julian (Drums).

Am Samstag (15.12.18) SCHEPPERT es. Unter dem Motto „Schepper-Core – SUPPORT YOUR METAL SCENE“ lassen es die Local Heroes LIONS FROM ALASKA und DEVILIZER krachen und bitten dazu noch INFECTED AUTHORITAH (Lichtenfels) und KAFKAESQUE aus Nürnberg auf die Bühne. Thrash Metal und Core garantiert.

Devilizer feiert in diesem Jahr bereits ihr 10-jähriges Bestehen, seit 2016 spielen sie in der aktuellen Besetzung. Der Stil (wie der Franke sagen würde): „Meddl, auf die Fresse!“ Die Musik von Devilizer greift viele Merkmale großer Bands, wie zum Beispiel Dream Theater, In Flames, Periphery und Avenged Sevenfold, auf. Die klassischen Metal-Elemente, Double Bass, Gitarren Solos und rauer Gesang, stehen dabei im Vordergrund. Doch auch vor Experimenten mit Streichern, Bläsern und einem Pianisten schrecken die Kulmbacher nicht zurück. Die Songs handeln vom Scheitern des Einzelnen und werden durch eine progressive Spielweise unterstrichen. Vincent de Fallois (Guitar), Philipp Rösch (Bass, Backing Vocals), Niklas Müller (Vocals, Guitar), Philipp Sesselmann (Drums).

Kafkaesque bieten delikate Ohrwurm-Refrains, serviert auf einem soliden Fundament experimentell-treibender Moshbeats. Dazu gaumenkitzelnde deutschsprachige Texte, die – gewürzt mit einer gesunden Prise schwarzem Humor – nur allzu gerne gesellschaftliche Missstände aufs Korn nehmen. Das kennzeichnet die Songs von Kafkaesque, deren sechs Küchenchefs aus teilweise sehr verschiedenen Genres kommen und richtig Bock haben, mit ihrer musikalischen Fusion Cuisine die akustischen Geschmacksknospen zu öffnen! Mitglieder der Band: Kristina Wolf (Vocals), Moritz Kiesewetter (Vocals), Felix Kiesewetter (Guitar), Max Freist (Guitar), Albert Mathe (Bass), Alex Schulz (Drums).

Infected Authoritah: „Wir machen eben das, was uns Spaß macht… und das nicht zu knapp.“ Christopher „Gizmo“ Zillig (Vocals), Tobias Gold (Guitars), Daniel „Rotti“ Rottenbach (Guitars, Backing Vocals), Stefanie „Steffi“ Hauber (Bass, Backing Vocals), Andreas Scherzer (Drums).

Lions from Alaska ist eine New Wave Hardcore Band aus Kulmbach, welche ihren Sound aus sanften Gitarrenmelodien mit kraftvollen Breakdowns vermischt und mit sozialkritischen sowie emotionsgeladenen Texten untermalt.
Mitglieder der Band: Tizian (Vocals), Manuel (Guitar, Vocals), Daniel (Guitar), Bü (Bass), Marcel (Drums).

Für alle Konzerte in der „Alten Spinnerei“ gilt:
Da die „Alte Spinnerei“ ein Kinder- und Jugendkulturzentrum ist, dürfen Jugendliche ab 14 Jahren Konzerte ohne Aufsichtsperson bis 24 Uhr besuchen.
Es wird gebeten sich an folgende Regeln beim Einlass zu halten, damit alle ein super Konzert haben:
* Unter 14-jährige dürfen nur mit einem Elternteil Konzerte besuchen.
* Ab 14-jährige müssen ihr Alter mit einem gültigen Ausweis (Schüler- oder Personalausweis) nachweisen.
*Über 16-jährige müssen sich mit dem Personalausweis ausweisen.

BITTE AUSWEISE / SCHÜLERAUSWEISE NICHT VERGESSEN!

Ohne Altersnachweis können wir niemanden einlassen.
Die Alterskennzeichnung erfolgt durch bunte Bändchen am Einlass. Es dürfen keine eigenen Getränke mitgebracht werden. Waffen, Drogen und gefährliche Gegenstände und alles, was bei einem entspannten friedlichen Konzert nichts zu suchen hat ist verboten.

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